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Intraossärer Zugang
Zusammenfassung: Sowohl im präklinischen wie auch im klinischen Alltag kann eine schwierige Venensituation den Beginn einer dringend notwendigen intravenösen Therapie empfindlich verzögern. Der intraossäre Infusionszugang (IOZ) als Gefäßzugang stellt eine rasche und zuverlässige Alternative zum konventionellen intravenösen Zugang bei Patienten mit schwierigem oder unmöglichem Venenzugang und dringend benötigter intravaskulärer Therapie dar. Nach der intraossären Applikation stehen alle für die Notfallsituation gewünschten Medikamente und Flüssigkeiten schnell, sicher und effektiv am Wirkort zur Verfügung. Bei korrekter und kurzzeitiger Anwendung überwiegt der Nutzen eines IOZ die möglichen Komplikationen bei Weitem. Der Einsatz des IOZ erstreckt sich daher mittlerweile von der "Sofortindikation" beim schwerst kranken oder schwerst verletzten Notfallpatienten über die "dringliche" Indikation bei dem im Augenblick noch stabilen Patienten mit z.B. unaufschiebbarer Narkoseeinleitung bis hin zur "semielektiven" Indikation beim elektiven Patienten nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung. Für den sicheren und effektiven Einsatz des intraossären Infusionszugangs müssen die Indikationen festgelegt, das medizinische Personal geschult und instruiert sein sowie adäquates Material jederzeit griffbereit in Patientennähe zur Verfügung stehe
Kreislauf- und Volumentherapie beim Kind
Zusammenfassung: Volumenmangelzustände beim Kind sind ein im Rettungsdienst häufig anzutreffendes Problem. Nicht nur gastrointestinale Erkrankungen und Fieber, selbst respiratorische Probleme und Schmerzzustände können indirekt beim pädiatrischen Patienten aufgrund ihres hohen Flüssigkeitsumsatzes rasch zu einer relevanten Dehydratation führen. Die größte Gefahr für das Kind stellt das Übersehen eines kompensierten Schockzustandes dar! Aufgrund ausgeprägter Kompensationsmechanismen können Bewusstsein und altersentsprechender Blutdruck oft bis unmittelbar präfinal erhalten sein. Neben einem maximalen Sauerstoffangebot, steht die Restitution des intravasalen Volumens im Vordergrund. Wenn kein peripherer venöser Zugang innerhalb eines sinnvollen Zeitraums angelegt werden kann, soll umgehend ein intraossärer Zugang geschaffen werden. Die initiale Volumentherapie erfolgt gegenwärtig mit isotoner kristalloider Lösung. In der akuten Phase werden solange repetitive Volumenboli (je 20ml/kg Körpergewicht in 5-20min) gegeben, bis sich der klinische Zustand des Kindes bessert. Besondere Situationen, wie Elektrolytentgleisungen, spezielle Formen der Sepsis oder thermische Verletzungen bedürfen unter Umständen eines differenzierten Vorgehens mit Konsultation entsprechender Experte
Interference in interacting quantum dots with spin
We study spectral and transport properties of interacting quantum dots with
spin. Two particular model systems are investigated: Lateral multilevel and two
parallel quantum dots. In both cases different paths through the system can
give rise to interference. We demonstrate that this strengthens the multilevel
Kondo effect for which a simple two-stage mechanism is proposed. In parallel
dots we show under which conditions the peak of an interference-induced orbital
Kondo effect can be split.Comment: 8 pages, 8 figure
Correlation between the reliability of HEMT devices and that of a combined oscillator-amplifier
We evaluate an oscillator-amplifier MMIC submitted to high-temperature operating life time tests. To relate adequately these results with individual components’ results, it is important to realise that failure mechanisms in non-linear MMICs are governed by the maximally instantaneous voltages/currents and hence that comparisons should be conducted at equal instantaneous conditions
Xenogeneic, extracorporeal liver perfusion in primates improves the ratio of branched-chain amino acids to aromatic amino acids (Fischer's ratio)
In fulminant hepatic failure (FHF), the development of hepatic encephalopathy is associated with grossly abnormal concentrations of plasma amino acids (PAA). Normalization of the ratio of branched-chain amino acids to aromatic amino acids (Fischer's ratio) correlates with clinical improvement. This study evaluated changes in PAA metabolism during 4 h of isolated, normothermic extracorporeal liver perfusion using a newly designed system containing human blood and a rhesus monkey liver. Bile and urea production were within the physiological range. Release of the transaminases AST, ALT and LDH were minimal. The ratio of branched (valine, leucine, isoleucine) to aromatic (tyrosine, phenylalanine) amino acids increased significantly. These results indicate that a xenogeneic extracorporeal liver perfusion system is capable of significantly increasing Fischer's ratio and may play a role in treating and bridging patients in FHF in the future
Intraossäre Infusionstechnik
Zusammenfassung: Die intraossäre Infusionstechnik ist zum festen Bestandteil in der pädiatrischen aber auch adulten Notfallmedizin geworden und gehört heute zu den wichtigsten Fertigkeiten eines Notarztes, Pädiaters, Anästhesisten und Intensivmediziners. Die intraossäre Infusionstechnik ist eine sichere, zuverlässige und schnelle Methode, um bei Kindern unter 6Jahren mit Kreislaufstillstand oder schwerem hypovolämischem Schock primär und beim vital gefährdeten Kind mit schwierigen Venenverhältnissen sekundär einen Gefäßzugang zu legen. Auf diesem Weg können alle in der Notfallmedizin intravenös verabreichten Medikamente und Flüssigkeiten nahezu uneingeschränkt, im Vergleich zur intravenösen Gabe in äquivalenter Dosierung und mit vergleichbaren Anschlagszeiten appliziert werden. Kenntnisse über Indikationen, Punktionsstellen, Material, Technik, Vorsichtsmaßnahmen und Komplikationen sowie Training am Übungsknochen sind wichtig für den sicheren und erfolgreichen klinischen Einsatz. Bei richtiger Indikationsstellung gibt es abgesehen von lokalen Gründen wie Frakturen, voroperierter Knochen oder kürzlich vorausgegangene Punktionsversuche sowie Durchblutungsstörungen der betroffenen Extremität keine absoluten Kontraindikationen für eine intraossäre Infusion. Komplikationen sind bei richtiger Anwendung und Handhabung extrem selten und das Risiko steht in keinem Verhältnis zu den Vorteilen einer intraossären Infusion beim vital bedrohten Patiente
Synthesis for Polynomial Lasso Programs
We present a method for the synthesis of polynomial lasso programs. These
programs consist of a program stem, a set of transitions, and an exit
condition, all in the form of algebraic assertions (conjunctions of polynomial
equalities). Central to this approach is the discovery of non-linear
(algebraic) loop invariants. We extend Sankaranarayanan, Sipma, and Manna's
template-based approach and prove a completeness criterion. We perform program
synthesis by generating a constraint whose solution is a synthesized program
together with a loop invariant that proves the program's correctness. This
constraint is non-linear and is passed to an SMT solver. Moreover, we can
enforce the termination of the synthesized program with the support of test
cases.Comment: Paper at VMCAI'14, including appendi
Intraossäre Infusion: Eine wichtige Technik auch für die Kinderanästhesie
Zusammenfassung: Die zeitgerechte Etablierung eines venösen Zugangs kann insbesondere bei Säuglingen und Kleinkindern eine große Herausforderung sein. Hier hat sich die intraossäre Infusionstechnik seit den 1940er Jahren als schnelle, effiziente und sichere Alternativmethode zur Schaffung eines Gefäßzugangs bewährt, um einem vitalgefährdeten Kind dringend benötigte Medikamente und Flüssigkeiten zu applizieren. Während in den internationalen Leitlinien zur pädiatrischen Notfallmedizin der intraossären Infusion eine hohe Priorität eingeräumt wird, greifen die meisten Anästhesisten nur sehr zögerlich auf diese langjährig bewährte Punktionstechnik zurück. Die vorliegende Arbeit beschreibt die intraossäre Infusionstechnik, stellt zwei unterschiedliche Kanülierungssysteme vor und diskutiert, basierend auf den aktuellen notfallmedizinischen Leitlinien sowie anhand von eigenen Fallbeispielen, potenzielle Indikationen für die Kinderanästhesie. Demnach sollten insbesondere akut vital-gefährdete Kinder mit Kreislaufstillstand, Laryngospasmus, akuter Atemwegsblutung, hypovolämischem Schock oder Hypothermie bei ausgedehnten Verbrennungen ohne liegenden bzw. rasch anzulegenden venösen Zugang mit einer intraossären Kanüle versorgt werden. Inwieweit die intraossäre Infusion auch beim nichtakut vital-gefährdeten Kind mit schwierigem oder unmöglichem peripheren Venenzugang in der Anästhesie überbrückend und zeitlich begrenzt eingesetzt werden sollte, wird die zukünftige Diskussion zeigen. Die erfolgreiche Anwendung der intraossären Infusionstechnik in der Kinderanästhesie verlangt die unmittelbare Verfügbarkeit der entsprechenden Ausrüstung, die umfassende Schulung und das regelmäßige Training sowie eine klare Regelung für ihre Anwendung innerhalb der Anästhesieabteilun
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