300 research outputs found
DWBA analysis of the 13C(6Li,d)17O reaction at 10 MeV/nucleon and its astrophysical implications
The value of the alpha spectroscopic factor (S_alpha) of the 6.356 MeV 1/2+
state of 17O is believed to have significant astrophysical implications due to
the importance of the 13C(alpha,n)16O reaction as a possible source of neutron
production for the s process. To further study this effect, an accurate
measurement of the 13C(6Li,d)17O reaction at E_lab = 60 MeV has been performed
recently by Kubono et al., who found a new value for the spectroscopic factor
of the 6.356 MeV 1/2+ state of 17O based on a distorted wave Born approximation
(DWBA) analysis of these data. This new value, S_alpha approximately = 0.011,
is surprisingly much smaller than those used previously in astrophysical
calculations (S_alpha approximately = 0.3-0.7) and thus poses a serious
question as to the role of the 13C(alpha,n)16O reaction as a source of neutron
production. In this work we perform a detailed analysis of the same
13C(6Li,d)17O data within the DWBA as well as the coupled reaction channel
(CRC) formalism. Our analysis yields an S_alpha value of over an order of
magnitude larger than that of Kubono et al. for the 6.356 MeV 1/2+ state of
17O.Comment: 17 pages, 4 figures, minor changes, accepted by Nuclear Physics
Verbesserte Prognose lokaler Einschnürungen in mehrstufigen Blechumformprozessen
Die korrekte Prognose lokaler Einschnürungen während der Umformung komplex geformter Blechbauteile stellt heute einen entscheidenden Erfolgsfaktor für die Erreichung von Zeit-, Kosten- und Qualitätszielen in der Methodenplanung und im Werkzeugbau dar. Seit den 1970er Jahren ist bekannt, dass die Grenzformänderungskurve nach DIN EN ISO 12004-2 keine korrekte Prognose des Beginns von lokalen Einschnürungen im Fall von nicht-linearen Dehnpfaden ermöglicht. Bisher wird dieser Tatsache in der industriellen Praxis häufig durch die Berücksichtigung großer Sicherheitsfaktoren in der Methodenplanung und der Werkzeugkonstruktion Rechnung getragen. Dies ist sowohl aus wissenschaftlicher als auch aus wirtschaftlicher Sicht ein unbefriedigender Zustand. In Zeiten, in denen der bewusste Umgang mit Ressourcen und die Verkürzung von Entwicklungs- und Fertigungszyklen deutlich ins Bewusstsein gerückt sind, ist es unumgänglich, die Herstellbarkeit moderner Blechbauteile in einem möglichst frühen Projektstadium genau zu prognostizieren. Wie im Stand der Technik dieser Arbeit beschrieben, existieren eine Vielzahl an Ansätzen und Modellen zur Prognose lokaler Einschnürungen zur Charakterisierung des Umformverhaltens moderner Blechwerkstoffe für lineare und nicht-lineare Dehnpfade. Diese Modelle sollen die Vorausberechnung des Einschnürbeginns eines Blechwerkstoffs in einem bestimmten Umformprozess ermöglichen. Je nach Modell, werden dafür theoretische Annahmen oder empirische Messungen für die Bedatung des Modells verwendet. Eine praxisnahe Evaluierung der Berechnungsergebnisse anhand konkreter Versuchsbauteile ist allerdings kaum veröffentlicht. Im Rahmen dieser Arbeit wurde ein Kriterium entwickelt, welches es ermöglicht, den Beginn der lokalen Einschnürung der Platine unter linearer und nicht-linearer Dehnung zu prognostizieren. Ausgangspunkt für die Entwicklung des Kriteriums bildeten umfangreiche Versuche zur Charakterisierung des Umformverhaltens der Blechwerkstoffe AA6014, DP600 und DX54D. Neben klassischen Werkstoffkennwerten aus dem einachsigen Zugversuch wurden insbesondere Grenzformänderungskurven der Blechwerkstoffe nach unterschiedlichen Vorbeanspruchungen aufgenommen. Diese Ergebnisse zeigen deutlich, wie stark sich das Umformvermögen der Blechwerkstoffe in Abhängigkeit der während der Umformung in die Platine eingebrachten nicht-linearen Dehnpfade verändert. Auf Basis dieser Daten wurde ein Kriterium entwickelt, das den Beginn der lokalen Einschnürung für lineare und nicht-lineare Dehnpfade prognostiziert. Entwicklungsziel bildete ein Kriterium mit geringem Bedatungsaufwand, welches möglichst genaue Aussagen über den Beginn der lokalen Einschnürung der Blechwerkstoffe AA6014, DP600 und DX54D unter nicht-linearen Dehnpfaden ermöglicht. Die praktische Anwendbarkeit dieses Kriteriums wurde zuerst an Grenzformänderungskurven mit nicht-linearen Dehnpfaden nachgewiesen. Anschließend wurde die Prognosefähigkeit des sogenannten IFU FLC-Kriteriums an vier unterschiedlichen Versuchsbauteilen überprüft und evaluiert. Die Versuchsbauteile mit der Bezeichnung „Tunnelverstärkung“ (Versuchsbauteil der Daimler AG) und „Innentüre“ werden in einem Pressenhub gefertigt. Beide Bauteile zeichnen sich durch lokale Einschnürungen in bestimmten Bauteilzonen aufgrund nicht-linearer Dehnpfade aus. Der Beginn der lokalen Einschnürung, der für diese Bauteile anhand der klassischen Grenzformänderungskurve nicht korrekt prognostiziert wird, kann mittels des im Rahmen dieser Arbeit entwickelten Kriteriums deutlich genauer vorhergesagt werden. Der Fokus dieser Arbeit liegt insbesondere auf der Prognose lokaler Einschnürungen in mehrstufigen Blechumformprozessen. Diese weisen häufig besonders stark ausgeprägte nicht-lineare Dehnpfade auf. Hierzu wurden ein als Doppelnapf bezeichnetes Bauteil und ein in drei Umformstufen tiefgezogener Stumpfnapf hinsichtlich des Einschnürbeginns unter nicht-linearen Dehnpfaden untersucht. Diese Versuche dienen zur Evaluierung des IFU-FLC-Kriteriums für mehrstufige Umformprozesse. Der in drei Umformstufen tiefgezogene Stumpfnapf und die dafür entwickelten Umformwerkzeuge wurden so gestaltet, dass eine in-situ Messung der Dehnpfadverläufe möglich ist. Auch für diese beiden in zwei, beziehungsweise drei Umformstufen angefertigten Bauteile zeigte sich, dass das neu entwickelte IFU-FLC-Kriterium eine deutlich genauere Prognose des Beginns der lokalen Einschnürung ermöglicht als die klassische Grenzformänderungskurve nach DIN EN ISO 12004-2.
Durch die genauere Prognose lokaler Einschnürungen in Blechumformprozessen mit nicht-linearen Dehnpfaden können diese besser ausgelegt, die Umformwerkzeuge genauer konstruiert und die gesamte Prozesskette bis zur Serienproduktion des Bauteils kostengünstiger und robuster dargestellt werden. In zukünftigen Prozessketten, auf Basis einer virtuellen Bauteilauslegung, wird die Verknüpfung zwischen den während der Herstellung in den Werkstoff eingebrachten Formänderungen und den im weiteren Betrieb auftretenden Belastungen im Werkstoff eine entscheidende Fragestellung darstellen. Dadurch kann das Betriebsverhalten von Blechbauteilen über ihren gesamten Produktlebenszyklus genauer berechnet werden. Zur Beantwortung dieser Fragestellung kann das im Rahmen dieser Arbeit entwickelte Kriterium einen Beitrag leisten
Klímaváltozás és etika
A bizonytalansági tényezők immár nem a klímaváltozás, a Föld több fokos átlaghőmérséklet-növekedésének tényére vonatkoznak, mint korábban sok tudós vélte, hanem kizárólag arra, hogy milyen mértékben, milyen gyorsan zajlik le, és mely területeket érinti az éghajlatváltozás. A legkomolyabb probléma az, hogy a hihetetlenül komplex és kaotikus meteorológiai rendszert teljesen „összekavarhatja” az átlaghőmérséklet már egy-két fokos növekedése is. Ennek hatásait egész egyszerűen képtelenség felmérni: vezethet elhúzódó viharokhoz az atmoszféra bármely rétegében, de hosszú aszályok-hoz és egyéb szélsőséges időjárási jelenségekhez is. E kihívásra csak a környezettudatos gazdálkodás és üzletpolitika adhat megoldást. Dolgozatában erre mutat be példát a szerző
Evans-Osteotomie kombiniert mit modifizierter Müller-Niederecker-Sehnenverlagerung bei juvenilem Plattfuß
Der juvenile Plattfuß ist die häufigste Fußfehlstellung und Gegenstand aktueller Diskussionen. Treten therapieresistente Schmerzen auf, besteht häufig die Indikation zur Operation. Hier gibt es eine Vielzahl verschiedener Methoden.
Ziel der durchgeführten Untersuchung war es, die Evans-Osteotomie kombiniert mit modifizierter Müller-Niederecker-Sehnenverlagerung zu evaluieren.
Dafür wurden in dieser retrospektiven Studie 26 Patienten (46 Füße), die im Alter von 6 bis 16 (11,3 ± 2,2) Jahren operiert wurden, nach durchschnittlich 32,4 Monaten nachuntersucht. Gemäß der Pathogenese der Fußdeformität wurden sie in zwei Gruppen eingeteilt: Gruppe A mit primärem Knickplattfuß, Gruppe B mit sekundärem bei infantiler Cerebralparese. Es wurden klinische und radiologische Untersuchungen sowie eine kinetische und kinematische Ganganalyse mit Kontrollgruppe durchgeführt.
Postoperativ zeigte sich ein signifikanter Rückgang der Schmerzsymptomatik auf durchschnittlich 0,1 Punkte der numerischen Rating-Skala. 88,5% der Patienten waren „sehr zufrieden“ mit ihrer Lebensqualität. Bei der klinischen Ankle-Hindfoot Scale konnte in Gruppe A ein Durchschnittswert von 94,5 (82-100 min.-max.) erreicht werden, beim Maryland Foot Score 95,5 (82-100 min.-max.). Komplikationen traten in unserem Patientenkollektiv nicht auf. In der Röntgenun-tersuchung zeigte sich eine signifikante Verbesserung bei folgenden Winkeln: Kalkaneus-Boden-Winkel (20,4°, 9-36° min.-max.), Talus-Neigungswinkel (22,7°, 13-31° min.-max.), Kuboid-Abduktionswinkel (0,8°, -17-17° min.-max.), dorsoplantarer Talus-Kalkaneus-Winkel (19,8°, 10-30° min.-max.), lateraler Talus-Metatarsale-I-Winkel (2,7°, -23-27° min.-max.). Bei 19,6% der Füße waren radiologisch osteophytäre Anbauten im Kalkaneo-Kuboid-Gelenk sichtbar. In der Ganganalyse konnten vor allem im Hinblick auf die Verlagerung der Sehne des M. tibialis anterior lediglich geringfügige Unterschiede von wenigen Grad zwischen Gruppe A und Kontrollgruppe detektiert werden, die keine Auswirkung auf ein physiologisches Gangbild zu haben scheinen. Vielmehr sollte in zukünftigen Studien überprüft werden, in wie weit sich das Gangbild durch die Korrektur der Deformität verbessert.
Im Vergleich mit anderen Operationsmethoden zeigte sich, dass die Evans-Osteotomie in Kombination mit modifizierter Müller-Niederecker-Sehnenverlagerung sehr gute Ergebnisse bringt und dabei sehr komplikationsarm ist. Langzeitergebnisse, vor allem im Bezug auf arthrotische Veränderungen im Kalkaneo-Kuboid-Gelenk, sowie eine präoperative Ganganalyse sollten Gegenstand weiterer Untersuchungen werden
Forschungsbericht 2021/22 Fakultät Wirtschaftswissenschaften
Der vorliegende Forschungsbericht präsentiert die aktuellen Forschungstätigkeiten und Ergebnisse des Forschungsjahres 2021/2022 der Fakultät Wirtschaftswissenschaften (FWiWi) und dient der Transparenz und dem Wissenstransfer.
Es werden die geleisteten Forschungsaktivitäten in den Gesamtkontext der Forschungslandschaft sowie den definierten Forschungsschwerpunkten der FWiWi und den individuellen Forschungsinteressen gesetzt
Neutron spectroscopy of 26Mg states : Constraining the stellar neutron source 22Ne(α,n)25Mg
This work reports on accurate, high-resolution measurements of the 25Mg(n,γ)26Mg and 25Mg(n,tot) cross sections in the neutron energy range from thermal to about 300 keV, leading to a significantly improved 25Mg(n,γ)26Mg parametrization. The relevant resonances for n+25Mg were characterized from a combined R-matrix analysis of the experimental data. This resulted in an unambiguous spin/parity assignment of the corresponding excited states in 26Mg. With this information experimental upper limits of the reaction rates for 22Ne(α,n)25Mg and 22Ne(α,γ)26Mg were established, potentially leading to a significantly higher (α,n)/(α,γ) ratio than previously evaluated. The impact of these results has been studied for stellar models in the mass range 2 to 25 M⊙
Bacterial cellulose : enhancing productivity and material properties through repeated harvest
Bacterial cellulose (BC), a promising versatile biopolymer produced by bacteria, has an immense potential in various industries. However, large-scale application is hindered by high production costs and low yields. This study introduces an innovative approach combining a prolonged static culturing with intermittent harvesting. This novel strategy resulted in a significant increase in BC productivity, achieving up to a threefold rise in biomass within the first 35 days. Prolonged growth and continuous harvesting not only enhanced productivity but also led to a mutant strain M2 with higher yields and distinct BC architecture. Mechanical and structural analyses revealed that sequential harvest correlated with increasing crystallinity, altered crystallite sizes, and improved stiffness of the dry material during initial cycles, potentially reflecting bacteria adaptation to resources limitations. Genomic analysis identified key mutations in the M2 strain, including one in the RelA/SpoT enzyme, suggesting a reduced stringent response that promotes growth under nutrient-limiting conditions. Untargeted metabolomic profiling revealed deregulation of several metabolites, including a significant difference in fatty acid metabolites that could potentially influence membrane fluidity and BC secretion. Such metabolic and structural adaptations enhance BC production efficiency and material properties. These findings highlight the potential of intermittent harvesting for sustainable BC production and the role of bacterial adaptation in tuning BC properties. Further research will optimize this strategy and expand its applications in developing tailored biomaterials for diverse industries
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