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Divergierende Entwicklungsprozesse im deutschen Großhandel
Der Großhandel erzielte 2003 nach einem Anstieg von 1,2% gegenüber dem Vorjahr einen Umsatz in der Größenordnung von 573 Mrd. €. Dabei expandierten die Umsätze des Produktionsverbindungshandels mit einem Plus von 1,8% wesentlich stärker als der Konsumgütergroßhandel, der einen Umsatzanstieg von 0,5% verzeichnete. Für 2004 ist für den Produktionsverbindungshandel vor allem angesichts steigender Ausrüstungsinvestitionen mit einem beschleunigten Umsatzanstieg zu rechnen. Die Firmen konnten ihren Umsatz in den ersten drei Monaten im Vergleich zur gleichen Zeit des Vorjahres um 4% steigern. Für den Konsumgütergroßhandel ist für das gesamte Jahr 2004 allenfalls eine Stagnation der nominalen Umsätze zu erwarten
Neupositionierung der Fachhändler in Non-Food-Bereichen
Der Fachhandel einiger Non-Food-Sparten sah sich Ende der neunziger Jahre, teilweise auch noch zu Beginn dieses Jahrzehnts, mit einer deutlichen Veränderung seines Marktumfeldes und einem Rückgang der Umsätze konfrontiert. So waren die nominalen Umsätze des Einzelhandels in den Non-Food-Bereichen in Deutschland im Jahr 2007 um 5,4% geringer als im Jahr 1997; real, also zu konstanten Verkaufspreisen betrachtet, ergab sich eine Verringerung um 2,7%. Die Zahl der Unternehmen ist deutlich geschrumpft. Die Zahl der dem Facheinzelhandel zuzurechnenden Unternehmen ist im Einzelhandel mit Schreib- und Papierwaren, Schul- und Büroartikeln in den zurückliegenden zehn Jahren um etwa 20% und im Spielwareneinzelhandel um nahezu 10% gesunken. Den verbliebenen Firmen scheint es jedoch gelungen zu sein, Konzepte und Strategien zu entwickeln und zu verfolgen, die es ihnen ermöglichen, ihre Marktposition zu behaupten und teilweise sogar auszubauen
Baugewerbe : Lage weiter im Keller
Die Auftragsbestände reichten im sächsischen Bauhauptgewerbe im März für 2 Monate, nachdem es im Vormonat noch 2,1 Monate waren. Das ist im Zusammenhang mit einer Zunahme der Geräteauslastung auf 73 % zu sehen (Februar: 66 %). Die Geschäftslage wurde allerdings wieder häufiger als schlecht eingestuft.Baugewerbe; Geschäftsklima; Konjunktur; Sachsen
Großhandel gewinnt mit Servicefunktionen an Profil
Im Zuge des anhaltenden Strukturwandels nehmen die Unternehmen des Großhandels vielfältige Serviceaufgaben wahr. In den beiden zurückliegenden Jahren hat die Absatztätigkeit des Großhandels erheblich an Dynamik gewonnen: Im Jahr 2005 stieg der nominale Umsatz um 5,2%; 2004 sogar um 6,2%. Innerhalb des Großhandels verzeichnete 2005 insbesondere der Produktionsverbindungshandel eine Aufwärtsentwicklung. Die Umsätze waren hier nominal um 6,5% höher als im Vorjahr. Preisbereinigt ergab sich ein reales Plus von 2,8%. Weniger stark waren die Auftriebskräfte im Konsumgütergroßhandel. Insgesamt wuchsen die Umsätze im Jahr 2005 nominal um 3,3 und real um 2,6%. Im ersten Quartal 2006 setzte sich die Aufwärtsentwicklung fort. Die Umsätze des Großhandels waren nominal um 7,2 und real um 4,4% höher als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.Großhandel, Unternehmen, Branche, Dienstleistung, Vertriebsweg, Konsumgüterhandel, Umsatz, Deutschland
Sächsisches Kraftfahrzeuggewerbe im Anpassungsprozess
Die Entwicklung des sächsischen Kraftfahrzeuggewerbes soll künftig in "ifo Dresden berichtet" in halbjährlichem Turnus anhand aktueller Daten und Informationen kommentiert werden. Der vorliegende Beitrag dient als Einstieg und der Einstimmung für unsere Leser. Vorgestellt wird die Struktur und Entwicklung dieser Branche Sachsens. Sie befindet sich aktuell in einer schwierigen Lage. Hierfür ist nicht nur die schwache Konsumkonjunktur verantwortlich. Hinzu kommt die Neuorganisation der Vertriebswege der europäischen Kfz-Hersteller im Zusammenhang mit einer von der Europäischen Kommission durchgesetzten Liberalisierung, der Gruppenfreistellungsverordnung.Kraftfahrzeugindustrie; Kraftfahrzeughandwerk; Branchenentwicklung; Geschäftsklima; Sachsen
Industrie : verbesserte Exportaussichten
Die Kapazitätsauslastung ist im IV. Quartal 2002 von 81,6 auf 82,7 % angestiegen. Im Januar 2003 blieb das Geschäftsklima unverändert. Die Erwartungen für die nächsten sechs Monate waren bei weniger Unternehmen von Skepsis geprägt. Auf den ausländischen Märkten wurde häufiger mit einer Besserung der Absatzmöglichkeiten gerechnet.Industrie; Industriekonjunktur; Geschäftsklima; Export; Sachsen
Industrie : Aussichten vermehrt skeptisch eingeschätzt
Das Geschäftsklima hat sich im November 2002 nach einer Besserung im Oktober wieder eingetrübt. Dies ist vor allem auf eine wieder skeptischere Einschätzung der Entwicklung in den kommenden Monaten zurückzuführen. Die technischen Kapazitäten werden als nachfragegerecht beurteilt.Industrie; Geschäftsklima; Wirtschaftslage; Sachsen
Ostdeutsches Handwerk im Anpassungsprozess
Das ostdeutsche Handwerk unterliegt seit mehreren Jahren einem Auslese- und Schrumpfungsprozess. Auch die aktuelle Situation des ostdeutschen Handwerks ist durch tendenziellen Umsatzrückgang und Personalabbau gekennzeichnet. Die Ergebnisse des ifo Konjunkturtests deuten nicht darauf hin, dass sich an der Abwärtstendenz in den nächsten Monaten Wesentliches ändern wird. Die Lage hat sich erneut verschlechtert und die Erwartungen sind beim überwiegenden Teil der Firmen von Skepsis gekennzeichnet. Zurückhaltend sind vor allem die kleineren Handwerksunternehmen mit bis zu acht Beschäftigten.Handwerk; Branchenkonjunktur; Neue Bundesländer
Tendenzen im Einzelhandel – vor dem Hintergrund nur leicht zunehmender Umsätze
Im Jahr 2006 gaben die privaten Haushalte in Deutschland 1 283 Mrd. € für diverse Waren und Dienstleistungen im Inland aus. Das waren etwa 2,2% mehr als im Vorjahr, was preisbereinigt einem Zuwachs von 0,8% entspricht. Der Einzelhandel, ohne Handel mit Kraftfahrzeugen und ohne Tankstellen, aber einschließlich der Reparaturen von Gebrauchsgütern, verzeichnete einen Umsatzzuwachs von nominal 0,9 und real 0,3% und blieb damit deutlich hinter der Entwicklung der Konsumausgaben zurück. Deshalb versuchen die Unternehmen dieser Sparte sich durch Funktionen wie Warenselektion, Sortimentierung und Präsentation für bestimmte Kundenzielgruppen zu profilieren. Diese Anpassung erzeugt innerhalb des Einzelhandels eine starke Dynamik.Einzelhandel, Konsum, Verbraucherausgaben, Privater Haushalt, Deutschland, Europa
Neupositionierung der Fachhändler in Non-Food-Bereichen
Der Fachhandel einiger Non-Food-Sparten sah sich Ende der neunziger Jahre, teilweise auch noch zu Beginn dieses Jahrzehnts, mit einer deutlichen Veränderung seines Marktumfeldes und einem Rückgang der Umsätze konfrontiert. So waren die nominalen Umsätze des Einzelhandels in den Non-Food-Bereichen in Deutschland im Jahr 2007 um 5,4% geringer als im Jahr 1997; real, also zu konstanten Verkaufspreisen betrachtet, ergab sich eine Verringerung um 2,7%. Die Zahl der Unternehmen ist deutlich geschrumpft. Die Zahl der dem Facheinzelhandel zuzurechnenden Unternehmen ist im Einzelhandel mit Schreib- und Papierwaren, Schul- und Büroartikeln in den zurückliegenden zehn Jahren um etwa 20% und im Spielwareneinzelhandel um nahezu 10% gesunken. Den verbliebenen Firmen scheint es jedoch gelungen zu sein, Konzepte und Strategien zu entwickeln und zu verfolgen, die es ihnen ermöglichen, ihre Marktposition zu behaupten und teilweise sogar auszubauen.Einzelhandel, Umsatz, Facheinzelhandel, Spielwarenhandel, Büromaterial, Schreibwaren, Deutschland
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